Der Wiener Prater blüht auf - Vergnügen pur

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Seit 1775 vergnügen sich die Wiener im Prater

Ballonfahrten und Haarmenschen, Kaffeehäuser und die dicke Prater-Mitzi, ein Vivarium und den Rumpfmenschen Kobelkoff – solch exklusive Attraktionen bot der Wiener Prater, bis heute eine beliebte Vergnügungsstätte der WienerInnen.

Seit seiner Öffnung durch Kaiser Joseph II. im Jahr 1775 stand der Prater der Öffentlichkeit zur Verfügung: Bereits im 18. Jahrhundert war er ein beliebtes Ziel für Sonntagsausflüge der bürgerlichen Schichten. Soziale Hierarchien bildeten sich auch hier in der Nutzung des Raums ab: Die Hauptallee mit drei Kaffeehäusern bildete die Flaniermeile der Reichen und Schönen, das Areal des heutigen Wurstelpraters war der Tummelplatz für alle Übrigen. Dieser lockte mit Ringelspielen, Schaukeln, Kegelbahnen, Schießbuden, Watschenmann und Kasperltheater; aufwendige und sehr beliebte Feuerwerke, ja sogar eine Ballonfahrt wurden geboten.

1873 fand im Prater die Wiener Weltausstellung statt – ihr war allerdings kein großer Erfolg beschieden. Die eigens dafür erbaute Rotunde, bei ihrer Errichtung der größte Kuppelbau seiner Art und beim Publikum sehr beliebt, fiel 1937 einem Brand zum Opfer.

1897 wurde das 67 Meter hohe Riesenrad anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums Franz Josephs errichtet – ein „technisches Wunderwerk“ und nach Arisierung, Zerstörung und Wiedererrichtung nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute die Attraktion des Wurstelpraters.

Der Prater blieb bis ins 20. Jahrhundert der Ort neuartiger Vergnügungen: Wechselnde Attraktionen wie „Venedig in Wien“ (1895), mit Nachbildungen venezianischer Paläste und Kanäle, oder ein nachgebautes Aschanti-Dorf (1896) unterhielten das Publikum. Kaiser Franz Joseph scheint diese Veranstaltungen besucht und – wie üblich – goutiert zu haben. Auch erste Begegnungen mit dem neuen Medium Film konnten hier in den frühen Wiener Kinos gemacht werden.

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